
Schulprogramm der Ameisenschule Meinersen
Ausgangssituation der Schule
Zum Schuljahresbeginn 2005/2006 zog die GS vom Schulzentrum „Am Gajenberg“ in das neue Schulgebäude „Am Bambergsweg“ um.
Zum Einzugsbereich der Schule gehören die Orte Meinersen, Ahnsen, Päse, Höfen, Hünenberg, Siedersdamm, Warmse, Hardesse, Böckelse, Seershausen und Ohof. Aus den Namen der Ortschaften Ahnsen – Meinersen – Seershausen entstand der Name „Ameisenschule“.
Alle Kinder, die außerhalb von Meinersen wohnen, werden mit Bussen transportiert. Die Bushaltestelle liegt ca. 200 Meter von der Schule entfernt. Der anschließende Fußweg bis zur Schule liegt in einer verkehrsruhigen Zone.
Das Schulgebäude ist ebenerdig und räumlich knapp bemessen. 16 Klassenräume sind auf vier Trakte zu je vier Einheiten aufgeteilt, in jedem Trakt gibt es einen zusätzlichen Gruppenraum. Die vier Bereiche sind farblich voneinander abgesetzt: der A-Trakt gelb, der B-Trakt grün, der D-Trakt blau und der E-Trakt rot. In jedem Trakt werden möglichst Klassen verschiedener Altersstufen unterrichtet. Der C-Trakt umfasst das Lehrerzimmer, den Verwaltungsbereich, die Gymnastikhalle, die Eingangshalle und den sanitären Bereich. Für die Klassen 1-3 findet der Schulsport in der Gymnastikhalle statt, die nicht einmal die Größe einer Einfeld-Sporthalle erreicht. Die vierten Klassen müssen die Hallen am Gajenberg nutzen, zu der sie mit einem Schulbus transportiert werden.
Die in der Eingangshalle befindliche Hausmeisterloge ist mit einer Krankenliege ausgestattet. Der Hausmeister selbst nutzt als Werkstatt einen weiteren Raum.
Im E-Trakt befinden sich eine Schülerbücherei, die von Eltern betreut wird. Dieser Raum muss zusätzlich für die vorschulische Sprachförderung genutzt werden. Gegenüber liegt der PC-Raum mit 14 Arbeitsplätzen für die Schüler. Ebenfalls im roten Trakt befindet sich ein Lehrmittelraum.
Im D-Trakt steht ein Beratungsraum zur Verfügung, der gleichzeitig als Archiv genutzt wird. Im Gruppenraum sind auch Lehrmaterialien untergebracht.
Im B-Trakt wird ein frei gewordenes Klassenzimmer zz. als Musikraum genutzt. Ebenfalls in diesem Trakt befindet sich ein Besprechungszimmer mit zehn Plätzen und einem PC. Dieser Raum wird für Elterngespräche, Dienstbesprechungen mit kleinerer Teilnehmerzahl, Teilkonferenzen oder Besprechungen nach Unterrichtsbesuchen durch das Studienseminar genutzt.
Im A-Trakt befindet sich neben dem Gruppenraum ein weiterer kleiner Raum, in dem der DAZ-Unterricht und Kleingruppenunterricht erteilt wird.
Das Schulgebäude befindet sich auf einem ca. 9.500 m² großen Schulgelände, auf dem sich auch die Außensportanlage befindet. Das sind drei 75m – Bahnen und eine Weitsprunganlage. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Schule liegt der Sportplatz des TUS Meinersen, der z.B. bei den Bundesjugendspielen auch für den Schulsport genutzt wird.
Der weitere Raum des Schulhofgeländes wurde so gestaltet, dass Bereiche unterschiedlicher Aktivitäten und Funktionalitäten Kinder zum Bewegen und sozialem Miteinander anregen können. Sie sind untergliedert in:
– Ballspielbereich
– stabiler Netzständer für Basketballspiele
– Tischtennisplatten
– Sandlandschaft
– großes fest installiertes Spielgerät mit Turm, Wackelbrücke u.a.
– Hügel zum Laufen und Balancieren
– Halbrund als Ruhezone
– Spielhäuschen mit verschiedenartigsten Kleingeräten
Auf dem Schulgelände befinden sich Fahrradständer und drei weitere Holzhütten zur Lagerung von Unterrichtsmaterialien für den Lernbereich Mobilität sowie Gartengeräten und Schulmobiliar.
Hinter dem südlichen Teil des Schulbaus liegt der Schulgarten, der von Schülerinnen und Schülern einiger Klassen mit ihren Lehrerinnen bzw. Lehrern bearbeitet wird.
2. Leitbild der Schule
Leitbild der Grundschule Meinersen
Uns ist wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihre Stärken auch im sozialen Miteinander entdecken und durch die Förderung lebenspraktischer Fertigkeiten und besonderer Begabungen zu stabilen Persönlichkeiten werden. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine kontinuierliche Schüler-Lehrer-Bindung.
Wir bauen Brücken: Wir begleiten Kinder auf dem Weg in unsere Schule und bilden sowie entwickeln ihre individuellen Kompetenzen für einen erfolgreichen Übergang nach Klasse 4. Dafür arbeiten wir eng mit den Kindergärten, weiterführenden Schulen und außerschulischen Partnern zusammen.
Basis dafür ist eine vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit und ein kommunikatives Miteinander aller Beteiligten, insbesondere die aktive Einbindung der Eltern.
Wir pflegen gemeinschaftliche Aktivitäten und legen Wert auf Gesundheitsförderung.
Die Lehrerinnen und Lehrer erweitern durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen ihre beruflichen Kompetenzen, die durch Kooperation und gegenseitige Hospitationen weitergegeben werden. Gemeinsam arbeiten wir an der Umsetzung der schulischen Entwicklungsziele und überprüfen sie.
3. Situationsbeschreibung und pädagogische Bausteine unserer Leitziele
1. Tagesstruktur
Alle Klassen werden täglich nach einem fest stehenden Stundenplan unterrichtet. Die Stundenpläne werden in folgenden Organisationsplan integriert:
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Stunde |
Zeit |
Ablauf |
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8.00 – 8.20 Uhr |
beaufsichtigte Zeit |
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1. und 2. Stunde |
8.20 – 9.50 Uhr |
2 Stunden Unterricht für alle Klassen
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9.50 – 10.00 Uhr |
Frühstückspause |
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10.00 – 10.20 Uhr |
Hofpause |
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3. und 4. Stunde |
10.20 – 11.50 Uhr |
2 Stunden Unterricht für alle Klassen
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11.50 – 12.10 Uhr |
Hofpause |
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5. Stunde |
12.10 – 12.55 Uhr |
Unterricht für Klassen 3 und 4, Betreuungsangebot für Klassen 1 und 2 |
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12.55 – 13.00 Uhr |
kleine Pause |
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6. Stunde |
13.00 – 13.45 Uhr |
AGs für Klassen 3 und 4, Chor, Förder- und Fordermaßnahmen |
Kinder bilden
Unterricht nach schuleigenen Arbeitsplänen
Dokumentation der Lernentwicklung
Methodentraining
Einsatz und Arbeit mit neuen Medien
Hausaufgabenkonzept
Projekte
Kinder fördern
Zusammenarbeit mit dem mobilen Dienst der Förderschulen
Sportförderung
Kinder fordern
unterrichtsergänzende Angebote
Matheolympiade
Lesewettbewerbe
3.3
Förderung lebenspraktischer Fertigkeiten
Soziale Kompetenz und Verantwortung
Gewaltprävention, Streitschlichterprogramm
konfessionsübergreifender Religionsunterricht (siehe Arbeitsplan)
Patenkonzept
Klassenfahrten
Spezielle Angebote
Aktivitäten
des Curriculums Mobilität
Schwimm-Förderung
Gesundheitsförderung
bewegter Schulhof
Prophylaxeangebote des LK Gifhorn
3.4 Pflege gemeinschaftlicher Aktivitäten
klassenübergreifende Projekte
jahrgangsübergreifende Projekte
Adventssingen
Autorenlesungen, Theatervorführungen
gemeinschaftliche Unternehmungen (Zoo, Theater)
Sportveranstaltungen
Büchereirätsel
Nachmittagsveranstaltungen des Fördervereins
3.5 Einbindung der Eltern
vertrauensvolle Zusammenarbeit der schulischen Gremien
Elternforum
Einbeziehung der Eltern in schulische Projekte und Veranstaltungen
unterstützende Elternarbeit durch Öffnung der schulischen Angebote
Lesemütter/ -väter
Informationsabende
regelmäßige Elternabende
3.6 Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen
Kooperation mit den Kindertagesstätten in Rahmen des Brückenjahrs
vorschulische Aktivitäten in der Schule und Schuleingangsdiagnose
Kooperation mit den weiterführenden Schulen
Kooperationspartner Sportvereine
3.7 Unterstützung der Professionalität von Lehrkräften und Mitarbeitern
Steuergruppenarbeit
themenspezifische Arbeitsgruppen
regelmäßige Fortbildung
Pädagogische Dienstbesprechungen
4. Entwicklungsziele
Ziele der mittelfristigen Schulentwicklung liegen in den Bereichen:
Binnendifferenzierung/ Lernzieltaxonomie
Ausbau gemeinsamer Aktivitäten an der GS Meinersen
Projekttage
4.1 Mittelfristige Zielsetzungen in den Schuljahren 2011/2012 – 2013/14
- systematische Verbesserung der Unterrichtsqualität
- Einsatz unterschiedlicher Lern- und Arbeitstechniken
- Ausbau der gegenseitigen Hospitationen
4.2 Längerfristige Zielsetzungen
- Veränderung
der Organisationsstruktur der Grundschule in eineoffene
GTS bei
Vorliegen der räumlichen Voraussetzungen (Bedingung für
Antragsstellung)
7. Qualitätssicherung
7.1 Grundsätze unserer Arbeit
Verantwortlichkeiten
Das Kollegium und die Schulleitung arbeiten kollegial zusammen.
Die Schulleitung trägt die Gesamtverantwortung und übt diese durch Delegation aus. Delegation heißt, dass damit Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse delegiert werden.
Eine Steuergruppe, der ein Mitglied der Schulleitung angehört, plant die Qualitätsentwicklung der Schule inhaltlich sowie terminlich und die Mittel der Evaluation. Sie erstellt einen Arbeitsplan, in dem für die einzelnen Themenbereiche Arbeitsgruppen mit jeweils einem Hauptverantwortlichen festgelegt werden.
Die Fachkonferenzen legen die fachlichen Inhalte, eingesetzten Methoden und Medien sowie Differenzierungsmaßnahmen und Leistungsüberprüfungen fest und evaluieren am Ende jedes Schuljahres.
Alle Gruppen arbeiten kontinuierlich und eigenverantwortlich im Sinne des Schulprogramms.
7.2 Überprüfung unserer Arbeit durch Evaluation
Onlinebefragung mittels Lüneburger Fragebogen im Schuljahr 2010/2011 Elternbefragung
Lehrerbefragung Ende 2011/12 innerhalb der FKs; Verantwortliche: FK-Leiter
Schülerbefragung Ende 2011/12 in den 2. Klassen; Verantwortliche: KR
fortlaufend in jedem Schuljahr durch Fachkonferenzen und Konzeptgruppen
7.4 Rechenschaftslegung im Schulvorstand nach Jahresplan